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EUROPÄISCHER PREIS FÜR DAS URBAN CATALYST TEAM

URBAN CATALYST ist gemeinsamer Träger des Europäischen Preises für Urbanen Öffentlichen Raum (Special Prize). Am 30. Juni 2006 wurde der Preis in einer öffentlichen Veranstaltung im CCCB in Barcelona übergeben. Der Preis wurde gemeinsam von folgenden Institutionen öffentlich ausgeschrieben: Architekturzentrum Wien, Centre de Cultura Contemporanea Barcelona (CCCB), The Netherlands Architecture Institute (NAI), Architecture Foundation (AF), Institut Français d’Architecture (IFA) und Museum of Finnish Architecture (MFA). Die Preisgerichter Elias Torres, Aaron Betsky, Dietmar Steiner, Francis Rambert, Severi Blomstedt und Carma Ribas schrieben:

“Dieser Preis ehrt den Mut einer Bürgerinitiative die zu Designern wurden. Die Preisvergabe soll gleichzeitig auf die Notwendigkeit aufmerksam machen, Fragmente von weniger rumreicher Stadtgeschichte zu aktivieren, anstatt sie abzubauen oder vollständig aus der Stadtlandschaft zu entfernen” (Übersetzung aus dem Englischen durch Urban Catalyst).

Der Preis wurde an URBAN CATALYST zusammen mit dem Verein ZwischenPalastNutzung e.V. und VOLSKPALAST (Sophiensaele, HAU) vergeben. URBAN CATALYST nahm eine Schlüsselrolle als einer der Initiatoren einer einzigartigen und radikalen Serie von temporären kulturellen Bespielungen des seit 1990 ungenutzten ehemaligen Parlaments- und Kulturhauses der DDR ein – dem Palast der Republik im Zentrum Berlins. URBAN CATALYST koordinierte eine Vielzahl von Nutzungsinteressenten und entwickelte eine Machbarkeitsstudie und ein erstes Realisierungskonzept, das in einer öffentlichen Ausstellung im November 2002 präsentiert wurde. Nach einer überwältigend positiven Resonanz in Öffentlichkeit und Medien wurde der Verein ZwischenPalastNutzung e.V. durch Nutzungsinteressenten, Aktivisten und Urban Catalyst gegründet. Eine intensive zweijährige öffentliche Kampagne begann, die schliesslich zur Realisierung der temporären kulturellen Zwischennutzung des Gebäudes im Jahre 2004 und 2005 führte. Weitere Aktivitäten von URBAN CATALYST umfassten die Begleitung der kulturellen Bespielung durch öffentliche Debatten und Konferenzen: unter anderem ein Ideenaufruf für alternative Entwicklungsmöglichkeiten für den Schlossplatz in Form einer Ausstellung, einer Buchveröffentlichung (‘Fun Palace 200X – Abriss, Neubau oder grüne Wiese’, Martin Schmitz Verlag, Berlin, 2005, ISBN: 3-927795-35-6) und eines Entwurfes für die Nutzung der nach Abriss verbleibenden Untergeschosse des Palastes.

VORANKÜNDIGUNG
Urban Catalyst – Strategies for Temporary Use, Philipp Oswalt, Klaus Overmeyer, Philipp Misselwitz (Eds.) erscheint in englischer Sprache im ACTAR Verlag, Barcelona (März 2007). Beiträge von Azra Aksamija, Arnold Reijndorp, Florian Rötzer, Saskia Sassen und vielen anderen. Projekte von Complizen, Kees Christiaanse, Cedric Price, Stalker, Urban Catalyst.

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